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Neuland 04/2008 - Niederrhein

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Eileen Lyons, 52, Direktorin der ISR Internationale Schule am Rhein

Mrs. Lyons, die ISR in Neuss hat vor fünf Jahren eröffnet. Warum gerade hier?

Der Bedarf ist groß: Die Schule ist ein Public-Private-Partnership-Projekt, entstanden mit Unterstützung internationaler Unternehmen vor Ort. Sie profitieren von einer Schule für den Nachwuchs ihrer Mitarbeiter. Die meisten unserer 480 Schüler sind Kinder von Führungskräften aus rund 40 Nationen. Sie kommen aus der gesamten Region zu uns.

Was ist das Besondere an der Internationalen Schule am Rhein?

Wir sind eine Ganztagesschule mit Kindergarten. Obwohl die Unterrichtssprache Englisch ist, müssen alle Schüler zusätzlich Deutsch lernen. Außergewöhnlich ist auch, dass sie zwischen verschiedenen internationalen Abschlüssen wählen können.

Sie stammen aus Irland, haben eine Schule im Libanon aufgebaut, in Finnland und Syrien gearbeitet. Was hat Sie vor zwei Jahren gereizt, den Job in Neuss anzunehmen?

Jede Kultur ist für mich eine neue Herausforderung. Im Libanon ging es chaotisch zu, Deutschland ist dagegen sehr reglementiert ­ an meinem ersten Wochenende hier habe ich mich sehr schwer getan, weil alle Läden sonntags geschlossen haben.