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Neuland 04/2008 Inhalt

Niederrhein


  • Wat willze machen

    Als wir mit diesem Heft angefangen haben, wollten wir zunächst Land und Leute verstehen. Es war der Versuch einer Standortbestimmung, wenn man so...

    Text: Susanne Risch | Volltext

  • Das Sammlerbecken

    Exzellente Museen, berühmte Künstler, herausragende Werke: In der modernen Kunst kann der Niederrhein mit jeder Metropole mithalten. Diesen Reichtum verdankt die Region vor allem dem Engagement seiner Bürger. Ein Rundgang.

    Text: Michaela Schlagenwerth & Peter Lau | Volltext

  • Zarte Triebe

    Im Gartenbau macht dem Niederrhein so leicht keiner etwas vor. Mit Ausnahme der Nachbarn: Die Niederländer sind besser aufgestellt. Zusammen könnten sie im weltweiten Wettbewerb punkten. Dazu müsste aber erst zusammenwachsen, was bislang nicht zusammengehört. Ein Besuch im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.

    Text: Christian Sywottek | Foto: Tillmann Franzen | Volltext

  • Nach oben offen

    In Deutschland gibt es zu viele Regionalflughäfen. Hoch subventioniert, nicht ausgelastet und operativ im Minus, kämpft die Mehrheit ums Überleben. Anders der Airport Weeze. Der Flughafen in privater Hand ist zur Wirtschaftlichkeit verdammt ­ und auf dem besten Weg in die Gewinnzone.

    Text: Nikos Späth | Foto: Hartmut Nägele | Volltext

  • Der Kiosk der Nation

    Was die Lebensmittel vom Niederrhein über den Niederrhein verraten.

    Text: Ralf Grauel | Illustration: Anna Haas | Volltext

  • Et is wie et is

    Keine andere deutsche Stadt ist so sehr von der Braunkohle geprägt wie Grevenbroich. Nirgendwo sonst wird pro Kopf so viel Strom erzeugt ­ und so viel klimaschädliches Kohlendioxid. Die Menschen in der selbst ernannten "Bundeshauptstadt der Energie" haben sich mit den riesigen Kraftwerken, den monströsen Baggern und der Feinstaubbelastung arrangiert. Etwas anderes bleibt ihnen auch nicht übrig. Denn wie es aussieht, bleibt die Kohle Grevenbroichs Zukunft.

    Text: Søren Harms, Jochen Metzger | Foto: Antonina Gern | Volltext

  • Nase vorn

    Nasen reagieren international verschieden ­ Franzosen denken bei Lavendel an Luxus, Deutsche an ihre Oma. Für die Parfümeure von Henkel ist das eine enorme Herausforderung. Sie kreieren in Krefeld Düfte für die weltweite Produktpalette und schaffen damit die Basis für ein Milliardengeschäft. Denn nur was gut riecht, verkauft sich auch. Das gilt für Klosteine wie für Klebestifte.

    Text: Marc Raschke | Foto: Hartmut Nägele | Volltext

  • Lost in Translation

    Wie die vielen Japaner nach Düsseldorf und ihre Firmen an den Niederrhein kamen, ist schnell erzählt. Wie sich Deutsche und Japaner verstehen und wie es den Gästen bei uns gefällt, ist hingegen eine andere Geschichte. Szenen einer Distanzbeziehung.

    Text: Carsten Jasner | Foto: Mareike Foecking | Volltext

  • Die Niederrheinlande

    Egal, wo man sich am Niederrhein befindet, die Niederlande sind nur einen Steinwurf entfernt. Jetzt wächst die Grenzregion zusammen ­ vor allem wirtschaftlich. Das Potenzial ist allerdings noch lange nicht ausgeschöpft, sagt Stadtplaner Helmut Hardt.

    Text: Nikos Späth | Foto: Michael Hudler | Volltext

  • Die Stille vor dem Buch

    Im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen suchen Menschen aus aller Welt nach Worten. Dabei geht es um Literatur, persönlichen Austausch ­ und wenig Geld.

    Text: Peter Lau | Volltext

  • Neue Strahlkraft

    Was tun mit einem Kernkraftwerk, das keiner mehr will? Am Niederrhein haben ein Niederländer und eine Stadt aus dem Schnellen Brüter einen Freizeitpark gemacht. Heute hat die Region ein Wunderland. Und Kalkar nicht länger ein Image-Problem.

    Text: Rainer Schmidt | Foto: Thekla Ehling | Volltext

  • Darf's noch ein bisschen mehr sein?

    In Tönisvorst steht der Supermarkt der Zukunft: Hier testet die Metro Group Innovationen, die den Kunden von morgen begeistern sollen. Das ist schon heute gut fürs Geschäft, obwohl längst nicht alle Ideen bei den Käufern auf Gegenliebe stoßen.

    Text: Judith-Maria Gillies | Foto: Michael Hudler | Volltext

  • Das Problem mit der Weitsicht

    Länder, Kontinente, Weltmärkte? Können Sie erst mal vergessen. Das größte Wachstumspotenzial eines Unternehmens liegt direkt vor der Haustür, behauptet Professor Peter Vieregge, Hochschullehrer, Unternehmer und Cluster-Experte. Ein Gespräch über erfolgreiche Regionen, kollektive Intelligenz, fehlende Strategien und kluge Tanzlehrer.

    Interview: Susanne Risch, Nikos Späth | Volltext

  • Unter Strom

    Aluminium gilt als Werkstoff der Moderne. Leicht, schick, praktisch, unverwüstlich und unschlagbar in seiner Energiebilanz. Das Metall hat nur ein Problem: Seine Erzeugung verschlingt gigantische Mengen an Strom. In Deutschland ist die Herstellung kaum noch bezahlbar. Was bedeutet das für den weltgrößten Aluminiumverbund?

    Text: Andreas Molitor Fotos: PR | Volltext

  • Stein und Bein

    Die Borussia vom Bökelberg gewann Titel um Titel, kreierte den Mythos der Fohlenelf und machte Mönchengladbach in ganz Europa bekannt. Dann kam der Absturz, erst sportlich, dann wirtschaftlich. Die Borussia von heute spielt in einer modernen Arena und stand finanziell nie besser da. Dafür gewinnt sie nur noch selten. Ein Lehrstück darüber, was Fußball war und was Fußball geworden ist.

    Text: Gerhard Waldherr | Foto: Thekla Ehling | Volltext

  • Mord im Parkhaus

    Am Niederrhein ist ein Who's Who der Markenwelt versammelt: von schusssicheren Westen über Fußbälle bis hin zu Magenbitter. Die Region ist auch eine Hochburg des deutschen Krimis. Aus dieser Mischung haben drei Kriminal-Autorinnen für brandeinsNeuland eine mörderische Geschichte gemacht. Requisiten, Schauplätze und Akteure sind hundert Prozent Niederrhein.

    Text: Ira Coelen | Volltext

  • Wunder gibt es immer wieder

    Jährlich besuchen fast eine Million Menschen den Wallfahrtsort Kevelaer. Die meisten erhoffen sich von der Mutter Gottes Heilung oder Kraft für die Bewältigung des Alltags. Doch die Stadt will mehr sein als ein Zentrum der Marienverehrung ­ weltliche Gäste sind willkommen. Ebenso wie ihr Geld.

    Text: Nina Poelchau | Foto: Tillmann Franzen | Volltext

  • DocMorris für die Dritte Welt

    Erst haben sie Medikamentenspenden für arme Länder gesammelt. Dann die Generikaherstellung in Deutschland erfunden. Heute fördern sie die Produktion von Arzneimitteln in Afrika. Die kleine Hilfsorganisation Action Medeor ist der Pharmaindustrie seit Jahren immer einen Schritt voraus.

    Text: Friederike Böge Fotos: Mareike Foecking | Volltext

  • Wachstumsmodell

    Die Sumpfeichen vor dem Berliner Kanzleramt, die Kirschbäume zu Füßen des Millennium Wheel in London, die Linden am Moskauer Tsvetnoy-Boulevard ­ sie alle sind einst bei Dieter Lappen in Nettetal zur Baumschule gegangen. Auf 600 Hektar wächst hier heran, was später europaweit Laub und Nadel trägt.

    Text: Harald Willenbrock | Foto: www.lappen.de | Volltext

  • Der Alltagschronist

    Hanns Dieter Hüsch hat dem Niederrhein ein Gesicht gegeben. Mit Worten zeichnete der Schriftsteller und Kabarettist das Bild eines flachen Landes, auf dem sich die Menschen stets ein wenig unbeholfen bewegen. Tragisch und zugleich komisch ist das Leben hier. Hüschs Freund, der Maler Hein Driessen, hat die Region mit dem Pinsel porträtiert. Begegnung mit einem niederrheinischen Weggefährten.

    Text: Andreas Molitor Zeichnung: Hein Driessen | Volltext

Wir Portraits

Rubriken

  • Der Niederrhein auf einen Blick

    Kfz-Kennzeichen: KLE (Kreis Kleve), KR (Krefeld), MG (Mönchenglad-bach), NE (Rhein-Kreis Neuss), VIE (Kreis Viersen), WES (Kreis Wesel) Bodenfläche...

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  • Der Niederrhein in Zahlen

    Leben, arbeiten, wirtschaften ­ die Region im Überblick.

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  • Wussten Sie, dass...?

    1...Konrad Duden aus Wesel stammt? Der Vater der deutschen Rechtschreibung wurde am 3. Januar 1829 nahe der heutigen Kreisstadt auf Gut Bossigt...

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  • Überleben am Niederrhein ­ kein Reiseführer

    Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat die Menschen in Nordrhein-Westfalen kürzlich gefragt, wie zufrieden sie sind. Das Ergebnis für den Niederrhein lautet ungefähr so: Wir fühlen uns hier sauwohl, unsere Heimat ist wunderschön, und das dürfen Gott und die Welt auch gern wissen. Als besonders prägend für das Lebensgefühl ihrer Region empfinden die Niederrheiner einerseits Landschaft und Natur. Zum anderen definieren sich die Menschen hier gern über ihre Mentalität. Und da sie immer noch Rheinländer sind ­ wenn auch "tiefergelegte", wie die Rheinische Post einmal schrieb ­ treten sie Fremden, seien sie Gäste oder gekommen, um zu bleiben, aufgeschlossen und auskunftsfreudig entgegen. Ein paar dieser mitteilsamen Einheimischen haben brandeinsNeuland erzählt, wo Reisende bequemes Quartier und ein gutes Essen finden, welche Naturschönheiten und Feste einen Besuch lohnen und was es am Niederrhein sonst noch zu erleben gibt. Und für "Immis", also Neubürger, gibt es ein paar hilfreiche Informationen für den Start in einer Gegend, die zwar flach, aber keineswegs unerheblich ist.

    Foto: Thekla Ehling, Michael Hudler | Volltext

  • Sach ma nix!

    Gesammelte Wahrheiten von Hanns Dieter Hüsch

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  • Wir sind Niederrhein

    Viel Gras, wenig Glamour ­ so lästern nur Banausen über den Niederrhein. Denn die Reihe der Prominenten, die dort geboren oder aufgewachsen sind, kann sich durchaus sehen lassen. Selbst wenn man verstorbene Größen wie Joseph Beuys oder Hanns Dieter Hüsch außen vor lässt. Sortierkriterium dieses nicht ganz ernst gemeinten Rankings berühmter Niederrheiner: Treffer bei der weltweiten Google-Abfrage ­ die wichtigste Maßeinheit für Bekanntheit im Internet-Zeitalter. Zwei Ergebnisse fallen auf: Die Top drei stechen in ihrem Wirken durch eine starke Geräuschproduktion hervor ­ die souveräne Spitzenreiterin Charlotte Roche in jüngster Zeit vor allem durch die lautstarke Vermarktung ihres Romans "Feuchtgebiete". Und: Wer jemals Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG werden möchte, sollte tunlichst aus Krefeld stammen. So wie immerhin zwei der drei bisherigen Amtsinhaber.

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  • Gute Gewissensbisse

    Weil einem rastlosen Niederländer langweilig war, hat Nettetal-Kaldenkirchen heute ein höchst ungewöhnliches Unternehmen. Mekkafood produziert Fertiggerichte für streng gläubige Muslime.

    Text: Uwe Rasche | Illustration: Anna Haas | Volltext

  • Ganz heiße Ware

    Der Grundstein für industrielle Kaffeeveredelung wurde nicht in Hamburg oder Bremen gelegt, sondern in Emmerich am Rhein. Seit 140 Jahren versorgt Probat die Welt mit Röstmaschinen.

    Text: Uwe Rasche | Illustration: Anna Haas | Volltext

  • Durchbruch gelungen

    Der Steinkohlebergbau im Kreis Wesel ist bald Geschichte. Eine Firma in Hamminkeln hat vom Strukturwandel profitiert: Die GTA Maschinensysteme bohrt heute so viele Löcher wie nie zuvor. Für Tunnel in aller Welt.

    Text: Nikos Späth | Illustration: Anna Haas | Volltext

  • Die Letzten ihrer Art

    Krefeld ist Deutschlands Krawattenhochburg. Doch fast alle Firmen haben die Produktion ins günstigere Ausland verlegt ­ bis auf Ascot. Das Familienunternehmen hat ein einfaches Überlebenskonzept: Handarbeit.

    Text: Ralph Geisenhanslüke | Illustration: Anna Haas | Volltext

  • In der Erfolgsfurche

    Der Landmaschinenspezialist Lemken konstruiert Pflüge, Eggen und Sämaschinen exakt nach den Bedürfnissen der Kunden. Grundlage für die Maßarbeit: der Umbau des eigenen Unternehmens.

    Text: Frank Burger | Illustration: Anna Haas | Volltext